Direkt zum Inhalt

Warenkorb

  • IDEA Magazine

    IDEA 341. Dialogues with Tatsuya Ariyama

  • gerade nicht auf Lager
    Brandon LaBelle

    Acoustic Territories. Sound Culture and Everyday Life.…

  • gerade nicht auf Lager
    Adolf Opel (Hg.)

    Adolf Loos. Gesammelte Schriften

  • Pal Ahluwalia

    Out of Africa. Post-Structuralism's Colonial Roots

  • Christoph Schäfer

    Die Stadt ist unsere Fabrik. The City is Our Factory.

  • Stefan Marx

    85 Zeichnungen

  • Sandra Schaefer

    Stagings. Kabul, Film & Production of Representation

  • gerade nicht auf Lager
    Steve Goodman

    Sonic Warfare. Sound, Affect, and the Ecology of Fear

  • Gui Bonsiepe

    Entwurfskultur und Gesellschaft. Gestaltung zwischen…

  • gerade nicht auf Lager
    Claire Doherty (Hg.)

    Situation. Documents of Contemporary Art

  • Charles Harrison

    Since 1950. art and its criticism

  • gerade nicht auf Lager
    James Hennessey, Victor Papanek

    Nomadic Furniture. D-I-Y Projects that are Lightweight

  • Claire Fontaine

    Vivre, vaincre

  • Claire Fontaine

    Claire Fontaine. Vivre, Vaincre

  • Brian Holmes

    Escape the Overcode. Activist Art in the Control Society

  • IDEA Magazine

    IDEA 332. How does graphic design CHANGE?

  • Jean-Luc Godard, Youssef Ishaghpour

    Archäologie des Kinos, Gedächtnis des Jahrhunderts

  • Arkitip No. 0048

    Ryan McGinness

  • Rahel Lämmler, Michael Wagner

    Ulrich Müther. Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern

  • Martina Löw

    Soziologie der Städte

  • Sven Spieker

    The Big Archive. Art From Bureaucracy

  • Thomas Meinecke

    Jungfrau

  • Grada Kilomba

    Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism

  • An Architektur

    An Architektur 22: GAMMA Grid, 1953. Das Ende des CIAM und…

  • An Architektur

    An Architektur 19-21: Community Design. Involvement and…

  • Antonio Negri

    The Porcelain Workshop. For a New Grammar of Politics

  • Christoph Schaub, Michael Schindhelm

    Bird's Nest (DVD, 87 min.). Jacques Herzog und Pierre…

  • Laurence A. Rickels

    Ulrike Ottinger. Eine Autobiografie

  • N. John Habraken, Arnulf Lüchinger

    Die Träger und die Menschen. Das Ende des Massenwohnungsbau…

  • gerade nicht auf Lager
    Guy Debord

    Comments on the Society of the Spectacle

  • Michel de Certeau

    Kunst des Handelns

  • Alain Badiou

    Wofür steht der Name Sarkozy?

  • gerade nicht auf Lager
    Donna Haraway

    Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen.

  • gerade nicht auf Lager
    Stefanie Schulte Strathaus, Florian…

    Wer sagt denn, dass Beton nicht brennt, hast Du’s probiert?

  • gerade nicht auf Lager
    Henri Lefebvre

    Writings on Cities

  • Loretta Napoleoni

    Rogue Economics. Capitalism's New Reality

  • AD

    AD 174. Vol. 75. Nr. 2. Samantha Hardingham. The 1970…

  • An Architektur

    An Architektur 18: Camp for Oppositional Architecture:…

  • Johan Frederik Hartle

    Der geöffnete Raum. Zur Politik der ästhetischen Form

  • An Architektur

    An Architektur 16-17

  • Vera Beyer, Jutta Voorhoeve, Anselm…

    Das Bild ist der König. Repräsentation nach Louis Marin

  • An Architektur

    An Architektur 15 / FFM 11: Europäische…

  • An Architektur

    An Architektur 14: Camp for Oppositional Architecture

  • An Architektur

    An Architektur 11-13: Theorie und Praxis der Kartografie

  • An Architektur

    An Architektur 10: Gemeinschaftsräume

  • An Architektur

    An Architektur 04-09: Krieg und die Produktion von Raum

  • IDEA Magazine

    IDEA 296. Books <preposition> graphic design

  • IDEA Magazine

    IDEA 293. Stanley Donwood / Vacances. DD-DDD / Dimensions…

  • gerade nicht auf Lager
    An Architektur

    An Architektur 01-03

  • Pro qm

    Gutschein / Voucher

  • Siegfried Kracauer

    Das Ornament der Masse. Essays

Wofür steht der Name Sarkozy?

In seinem neuesten Buch widmet sich Alain Badiou in einem Stil zwischen Pamphlet und Manifest einem aktuellen politischen Anlaß. In scharfen Worten beschreibt Badiou den »kleinen Sarko« als mediokren Vorstadtkarrieristen und übereifrigen Polizeibeamten, als den Ausdruck einer Gesellschaft, die dem Pétainismus der vierziger Jahre näher denn je steht.
Die Wahl eines Präsidenten – sei es auch einer Gestalt wie Sarkozy – ist noch lange kein Ereignis. Beunruhigend ist für Badiou weniger die Person Sarkozy als vielmehr dasjenige, wofür er steht: die Angst. Die primitive Angst vor dem jeweils anderen und die Angst vor dieser Angst, welche die Linke in ihrem Handeln lähmt.
Für beide politischen Lager, so Badious Vorwurf, existiert in Wirklichkeit die Welt nicht, denn das Reale unserer heutigen Welt ist der Krieg: im Inneren und außerhalb. Woran es in dieser Situation fehlt, so Badiou, ist Mut, ist Courage. Versuchsweise skizziert er die möglichen Grundlagen eines wirklichen Ereignisses: die Behauptung des kreativen Aktes der Kunst, die Freiheit der Wissenschaft von sämtlichen ökonomischen Interessen, die Verpflichtung der Medizin, die Freiheit des gedruckten Wortes, die Gleichheit und die Liebe. Damit aber von künftigen Ereignissen gesprochen werden kann, muß den vergangenen die Treue gehalten werden: etwa dem Ereignis des Mai ‘68 als dem Ereignis einer Begegnung par excellence.
»Mut ist die Tugend der Ausdauer im Unmöglichen. Mut ist nicht der Punkt, sondern das Festhalten des Punkts. Was Mut verlangt, ist, sich in einer Dauer aufzuhalten, die von derjenigen, die vom Gesetz der Welt durchgesetzt wird, verschieden ist. Der Grundstoff des Mutes ist die Zeit.«


Alain Badiou
Wofür steht der Name Sarkozy?
Diaphanes, 2008, 978-3-03734-041-7
10,00 €